Die Felder der Villa Fortuna befinden sich in der italienischen Region Piemont in der Gemeinde San Salvatore Monferrato (Provinz: Alessandria).

Mit einer Gesamtfläche von 9,5 Ar, die in 31 Parzellen unterteilt ist, hat dieses Land jahrzehntelang unter der Verwendung von Chemikalien in der konventionellen Landwirtschaft gelitten: Pestizide, Unkrautbekämpfungsmittel und synthetische Düngemittel, die in der modernen Landwirtschaft häufig verwendet werden.

Wir haben nicht nur eine verringerte Fruchtbarkeit des Bodens und ein völliges Fehlen von Mikroorganismen beobachtet, sondern auch ein unausgewogenes Ökosystem mit einem sichtbaren Verlust von Wildtieren wie Vögeln und Fledermäusen, die für die Regeneration in der Natur unerlässlich sind.

Seit dem Erwerb des Grundstücks im Jahr 2017 liegen die Felder brach. Das gemähte Gras wird zurückgelassen, um den Boden zu bedecken und zu schützen.


Das Projekt zielt darauf ab, auf experimentellem Weg ein reproduzierbares Modell mit geringem Einfluss auf die Natur zu entwickeln. Wir glauben, dass die Methoden, die auf Monokulturen und künstlicher Ernährung von Pflanzen beruhen und nur den Ertrag des Endprodukts berücksichtigen, sich als nicht nachhaltig erwiesen haben.

Deshalb möchten wir unseren Beitrag dazu leisten, Lösungen zu finden, die die Umwelt, in der wir leben, respektieren.

Wie machen wir das?

Wir werden die Praxis der Agroforstwirtschaft völlig eigenfinanziert ausprobieren. Diese Arbeit wird uns helfen, die Durchführbarkeit dieser Technik in hügeligen Lagen wie im Fall unserer Ländereien zu verstehen und zu messen. Wir erforschen die ideale Kombination von Kulturpflanzen mit besonderem Augenmerk auf Wasser- und Energieeinsparung sowie den Umgang mit Biomasse.
Dank der Unterstützung von Ernst Gotsch, Experte für Agroforstwirtschaft und syntropische Landwirtschaft, werden wir die ersten Anbausysteme entwickeln und den Boden für die im Herbst geplante Anbauaktivität vorbereiten.

Am Ende der Restaurierungsarbeiten werden wir in den Gebäuden in der Mitte des Grundstücks den Sitz der Fondazione Capellino errichten.

  • Regeneration und Nutzbarmachung: Verbesserung der Fruchtbarkeit des Bodens durch Anwendung effizienter Techniken für die Nutzung und Pflege, um Produkte für eine vielfältigere Biodiversität zu gewinnen
  • Experimentieren und Entwickeln agroforestaler Praktiken für die landwirtschaftliche Produktion
  • Entwicklung der Biodiversität bei Nahrungsmitteln in der Region Monferrato (Piemont), wodurch der lokalen Landwirtschaft wieder mehr Bedeutung beigemessen wird
  • Förderung lokaler Produkte in Abstimmung mit der kommunalen Politik der Gemeinde San Salvatore Monferrato gegenüber Arbeitern und Verbrauchern
  • Zusammenarbeit mit Universitäten und Wissenschaftlern, um neue Technologien zu integrieren und den Projektfortschritt zu überwachen
  • Einbindung der akademischen Gemeinschaft und diverser Experten in die Projektarbeit, um die Ergebnisse und die Nachhaltigkeit des Vorhabens über einen langen Zeitraum zu fördern und zu veröffentlichen, und um Daten über das Potenzial der Agroforstwirtschaft auf produktiver und wirtschaftlicher Ebene zu sammeln
  • Ermittlung der vielversprechendsten agroforestalen Systeme, die für diese Felder geeignet sind und mit anderen Landwirten geteilt werden sollten, sowie relevante Erkenntnisse über deren Vermarktung
  • Beitrag zur Schaffung neuer ethischer und wirtschaftlicher Werte
Ein italienisch landwirtschaftlicher Betrieb
Andere Erfolgsgeschichten: Agroforstwirtschaft

Eichen und Lavendel, Frankreich
Quelle: Agforward

Kiefern und Weinberge, Frankreich
Quelle: Agforward

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