Unsere Alternativen für glückliche tierische Weihnachten

Es könnte das ultimative Geschenk für die festliche Jahreszeit sein – ein kleiner süßer Welpe oder so ein flauschiges winziges Kätzchen. Doch wer ein Tier aufnimmt, übernimmt echte Verantwortung, die einer sorgfältigen Überlegung bedarf. Bevor also ein Kätzchen oder ein Welpe zum Geschenkstapel unterm Baum platziert wird, sollten diese 4 Fragen gründlichst überlegt und beantwortet werden:

 

Ist jemand in der Familie allergisch gegen Katzen oder Hunde? (Vorher prüfen!)

Dreimal am Tag spazieren gehen! Wer wird dafür die Zeit haben?

Ist im nächsten Jahr ein Umzug geplant?

Was ist mit den Nebenkosten wie Fahrten zum Tierarzt, Impfungen und das Futter und übrigens: jeder Urlaub wird in Zukunft die Übernachtung in der Tierpension, eine tägliche Betreuung zu Hause oder aber etlichen Papierkram und hohe Ticketpreise für den Transport des Vierbeiners kosten – ist das alles eingerechnet?

 

Es ist sehr wichtig, gut darüber nachzudenken. Denn Tierheime sind voll von Katzen und Hunden, die ein neues Zuhause suchen, weil ihre Familien sich nicht mehr um sie kümmern können. Oft liegt es nicht daran, dass sie es nicht wollen, sondern weil sie es einfach nicht (mehr) können.

 

Statt einen Welpen oder ein Kätzchen einem geliebten Menschen zu schenken, sollte man auch folgende Alternativen in Betracht ziehen:

 

  1. Ein Tierheim besuchen

Viele Tierheime sind mit Tieren überflutet, die ein gutes Zuhause suchen. Statt einfach ein Tier zu verschenken, kann man mit einem Tierheimbesuch beginnen. Plane einen Besuch kurz nach der Weihnachtszeit, im Januar oder Februar brauchen viele Tierheime Unterstützung. Manche Tierheime bieten die Möglichkeit von Tierpatenschaften. Statt also einfach ein Tier zu verschenken, kann eine Tierpatenschaft dabei helfen, die Bedürfnisse eines tierischen Begleiters kennen- und verstehen zu lernen. So wird schnell klar, ob man für die gesamte Lebenszeit eines Tieres so viel Verantwortung übernehmen möchte.

 

  1. Spende für ein Tierheim

Tierheime sind meist auf Geschenke und Spenden angewiesen. Warum also nicht einfach einen kleinen Betrag an das örtliche Tierheim im Namen des Beschenkten spenden? Die meisten Unterkünfte freuen sich in den Wintermonaten über Decken und Futtermittelspenden, aber auch über persönliche Unterstützung vor Ort.

 

  1. Ein persönliches Geschenk

Wie wäre es mit einem Geschenkgutschein oder einem Korb mit Spielzeug und Lebensmitteln für einen tierischen Begleiter? Dann versteht die Person, die Bedeutung: Es geht hier nicht um sie, sondern um einen möglichen vierbeinigen Freund, der ein Leben lang Fürsorge braucht. Auch ein Buch über die richtige Pflege von Hunden oder Katzen kann ein sinnvolles Geschenk sein, bevor eine wichtige Entscheidung getroffen wird.
Soll trotz all der Warnungen und Alternativen trotzdem eine Katze oder einen Hund adoptiert werden?

 

Dann ist hier unser letzter Tipp:

 

Am besten in einem Tierheim adoptieren, dass Teil des Projekts „A Companion Animal is For Life“ ist

Ein Tier zu adoptieren bedeutet, ein neues Familienmitglied aufzunehmen! Ein tierischer Begleiter ist ein Projekt fürs Leben. Wir ermutigen alle menschlichen Freunde, eine verantwortungsbewusste Entscheidung zu treffen. ‚A companion animal is for life‘ ist ein Projekt mit großen Ambitionen: Es zielt darauf ab, das Haustiere nicht mehr ausgesetzt werden, die Zahl der streunenden Hunde zu reduzieren, und Tierheime von Dauerunterkünften in temporäre Zufluchtsorte zu verwandeln, die nur einen einzigen Zweck erfüllen: die Adoption. Das Projekt möchte daher auch Menschen mit Hilfe eines neuen Registrierungsverfahren verantwortlich machen. Von Geburt an sollen Katzen und Hunde durch systematisches Mikrochipping ihrem menschlichen Freund zugeordnet werden. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite „A Companion Animal is For Life